07.10.2014

München im Dreiklang


Die Expo Real 2014 mit Zwischenbericht

„Der erste Messetag verlief gut, der zweite übertraf unsere Erwartungen“, erläutert Matthias Fritsche, Fachberater der regionalen Wirtschaftsförderagentur. Sein Zwischenstand der Expo Real 2014 in München (6. - 8. Oktober) fußt auf bis zur Halbzeit geführte Gespräche, die zum einen im Vorfeld der Immobilienmesse bereits vereinbart wurden und sich zum anderen mit Standbesuchern einfach ergaben.

Interesse am Dreiklang-Standort zeigten u. a. ein Auktionshaus, Unternehmen für Projektentwicklung in Logistik, Einzelhandel und Wohnen, eine Biomarkt-Kette, Bauunternehmen, Hotellerie und Architektur. Das Informationsmaterial ging dabei ebenso schnell weg, wie die Thüringer Bratwurst, die bereits im Vorfeld des Thüringenabends am Dienstag „vergriffen“ war.

Zur Arbeit der Wirtschaftsförderagentur führte Geschäftsführer Knut Jacob aus, dass man im Vergleich mit anderen Ausstellern „nicht auf Besucher wartet, sondern das Produkt – die Region Saalfeld-Rudolstadt – offensiv an den Mann bringt, los geht und Interessenten akquiriert. Wir haben zum Ziel; dass Aussagen wie ‚Wohnentwicklung in Thüringen? Wir machen nur München‘ zur Vergangenheit werden.“

Verstärkung fanden die Wirtschaftsförderer am Dienstagnachmittag durch Saalfelds Bürgermeister Matthias Graul und seinen Rudolstädter Amtskollegen Jörg Reichl sowie WBG-Geschäftsführer Volker Markert. Neben Investorengesprächen wechselten die Stadtoberhäupter zudem einige Worte mit Thüringens Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski, der am Abend das traditionelle Thüringen-Event eröffnete. „Mit überzeugenden Standortfaktoren sind wir das dynamischste Bundesland Deutschlands. Gekennzeichnet durch das höchste Wirtschaftswachstum und der seit 4 Jahren niedrigsten Arbeitslosenquote der neuen Länder“, so der Staatssekretär in seinen Ausführungen.

Am Rande der  Abendveranstaltung dämpfte Knut Jacob große Erwartungen an schnelle Wirkungen der Expo Real: „Ergebnisse sind im Immobiliengeschäfts erst größere Zeit nach Kontaktaufnahme zu erwarten. Steter Tropfen höhlt allerdings bekanntlich den Stein.“